Chronik

Entwicklung der Gruppe Sachsenheim im NABU

Das Kulturhaus ist Treffpunkt für die Infoabende
Das Kulturhaus ist Treffpunkt für die Infoabende

Im Bund für Vogelschutz (BfV) erfolgte im Jahre 1952 die Gründung einer Ortsgruppe in Großsachsenheim. Unter dem Vorsitz von Freifrau Olga von König-Fachsenfeld zählte man 37 Mitglieder. Schon im folgenden Jahr übernahm der damalige Großsachsenheimer Bürgermeister Roller den Vorsitz. Unter ihm nahm die Ortsgruppe einen raschen Aufschwung. 1959 zählte man 178 Mitglieder. In dieser Zeit wurden neben Presseveröffentlichungen jedes Jahr eine vogelkundliche Führung und ein Dia- oder Filmvortrag angeboten. Im Gemeindewald wurden im Laufe der Jahre 250 Nisthöhlen aufgehängt und verschiedene Futterhäuschen angebracht, deren Betreuung seit 1980 vom Feldschütz auf die DBV-Ortsgruppe überging. 1965 gab sich der BfV einen neuen Namen: Er nannte sich nun Deutscher Bund für Vogelschutz (DBV). Seitdem zierte auch ein Weißstorch das Wappen des DBV.
  
Als Bürgermeister Roller 1974 in Pension ging, gab er den Vorsitz ab und Walter Gärtner wurde sein Nachfolger. Unter seiner Leitung bemühte sich die DBV-Ortsgruppe verstärkt, durch vogelkundliche Führungen und Ausfahrten, Dia- und Filmvorträge, Informationsstände und Ausstellungen und auch durch Teilnahme an Heimatfesten die Probleme des Vogel-, Natur- und Umweltschutzes der Bevölkerung nahe zu bringen und für die Unterstützung Ihrer Ziele zu werben. Viele Mitglieder leisteten aktiven Umweltschutz durch Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten, z.B. die Kopfweidenpflege im unteren Kirbachtal 1988 und im mittleren Kirbachtal 1989, durch Bau und Anbringen von Nisthilfen für bedrohte Vogelarten, z.B. Schleiereulenkästen, Steinkauzröhren, Turmfalkenkästen u.a., sowie deren Kontrolle und Reinigung, Erfassung der Bruterfolge usw. Im Rahmen der Krötenschutzaktionen wurden und werden die jährlichen Absperrungen im Heinzenberger Weg betreut.
 
Von 1986 bis 1994 beteiligt sich die Ortsgruppe an der jährlichen Sammlung für die Deutsche Umwelthilfe e.V.
 
1987 gründen die Mitglieder Frau Schneider und das Ehepaar Gockner eine Jugendgruppe, die bis 1989 bestand. Leider nur kurze Zeit gab es auch eine Kindergruppe, die 1994 von Wanda Born und Kathrin Horn, zwei Schülerinnen des Lichtensterngymnasiums gegründet und geleitet wurde. Seit 1988 bis heute beteiligt sich die Ortsgruppe auch am Jugend-Ferienprogramm der Stadt, in der Regel mit einer naturkundlichen Wanderung.
 
Im Oktober 1990 wurde der Deutsche Bund für Vogelschutz (DBV) in Naturschutzbund Deutschland, NABU umbenannt. Damit wurde ein umfassenderer Natur- und Umweltschutz als Aufgabe definiert, welcher auch in den neuen Bundesländern verankert und ausgebreitet werden sollte. Bei einer Werbeaktion im Jahre 1994 des Kreisverbandes wurden 280 neue Mitglieder geworben und der Mitgliederstand der Ortsgruppe erreichte mit 370 Mitgliedern einen Höchststand. Nach dem Rücktritt in den Ruhestand des langjährigen, verdienstvollen Vorsitzenden Walter Gärtner wurde 1998 ein neuer Vorstand mit dem Vorsitzenden Heinz Graner gewählt. 1998 erfolgte auch die Änderung der bisherigen Bezeichnung Ortsgruppe in Gruppe Sachsenheim.
 
2001 konnten durch eine erneute Werbeaktion weitere Mitglieder geworben werden, die die Verluste der vergangenen Jahre beinahe wiederherstellen konnten.
 
Da Heinz Graner den Verein nach seinen Worten in "jüngere Hände" übergeben wollte, wurde 2003 mit dem Vorsitzenden Martin Buck ein neuer Vorstand gewählt.
 
Wir von der Gruppe Sachsenheim im NABU sind bemüht, durch unsere Veranstaltungen, vogelkundliche Führungen und Ausfahrten, Dia- u. Filmvorträge, Informationsstände und Monatsrunden, die Gedanken und Probleme des Natur- und Umweltschutzes den Mitbürgern nahezubringen und für die Unterstützung der Ziele des NABU zu gewinnen.
 
Fühlen Sie sich angeregt und angesprochen mitzumachen? -Ja?- Dann werden Sie doch Mitglied im NABU und tragen bei zum Schutz unserer Umwelt und der Natur! 

 

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