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Werbeaktion des NABU Sachsenheim für neue Mitglieder

Werbeaktion von Tür zu Tür startet am 03.12.2018.

Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon ist der NABU Sachsenheim überzeugt. Daher startet er eine Mitgliederwerbeaktion, um noch mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern. „Nur mit vielen Mitgliedern können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen“, sagt Martin Buck, Vorsitzender des NABU Sachsenheim. Als Beispiele für gelungene Projekte des NABU nennt er die Kooperation mit dem Baubetriebshof der Stadt Sachsenheim zur naturnahen Pflege von Wegrändern und Böschungen und die aktive Mitgliedschaft in der Streuobst-Initiative.

 
Auch die jährlichen Aktionen während der Kröten-Wanderung stellen einen Teil der Arbeit des  NABU Sachsenheim dar.  Sehr wichtig ist ebenfalls das Engagement der Gruppe im Kinder- und Jugendbereich, denn die nächste Generation soll auch ein positives Verhältnis und unsere Begeisterung zu unserer Natur bekommen, so Christoph Kaup, der sich neben vielen anderen Themen auch um den Nachwuchs kümmert. Weitere Aktive, die sich bei uns einbringen wollen und zum Beispiel unseren Kindern Naturerlebnisse ermöglichen wollen, sind sehr willkommen, so Kaup.

 
In den kommenden Tagen wird ein „Werbeteam“ für den NABU in Sachsenheim unterwegs sein. Das Team besteht aus Studierenden, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation Mitglieder zu gewinnen. Die Studierenden sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.
„Unsere Gruppe freut sich auf viele neue Mitglieder und auch auf neue Aktive. Mit einer Mitgliedschaft stärkt man den Naturschutz nicht nur finanziell. Als Mitglied hilft man auch mit der eigenen Stimme bei politischen Aktivitäten und Vorhaben im Sinne der Natur“, sagt Buck. Je mehr Menschen hinter dem NABU stehen, desto mehr kann für Mensch und Natur erreicht werden. „Es ist natürlich auch toll, wenn jemand selbst aktiv werden möchte. Es gibt viele Möglichkeiten, sich beim NABU Sachsenheim einzubringen. Dafür braucht man weder ein Biologiestudium noch spezielle Fachkenntnisse – jede und jeder kann mitmachen und damit der Natur und Umwelt den Rücken stärken!“, so Buck. Er hofft, dass sich der Erfolg dieser Mitgliederaktion in den Nachbargruppen Kornwestheim und Remseck/Poppenweiler auch auf den NABU Sachsenheim überträgt und neue Aktive zur Gruppe stoßen.

 
Kontakt für Rückfragen:
Martin Buck, Zimmerer Pfad 13, 74343 Sachsenheim, Tel.: 07147/13083, mail@nabu-sachsenheim.de
Christoph Kaup, Allmandklinge 93, 74343 Sachsenheim, Tel: 07147/5811, chr.kaup@web.de


NABU-Weihnachtsfeier ist am 04.12.2018

Am Dienstag, 04.12.2018 findet unser NABU-Weihnachtsessen statt.

Eingeladen sind alle NABU-Freunde.

Wir treffen uns ab 19 Uhr in der Pizzeria Italia im Ochsen in Hohenhaslach, An der Staige 53

Damit wir wissen, ob unsere Reservierung ausreicht, bitte wir um Anmeldung.


Walter Gärtner ist am 11. Oktober 2018 verstorben

Walter Gärtner war von 1974 bis 1995 der 1. Vorsitzende zunächst beim DBV und dann beim NABU.

 

Sein Engagement in der Jugendarbeit, bei der Kopfweidenpflege, die Organisation von Ausflügen, seine Jahresberichte und vieles mehr waren eine große Bereicherung für den NABU.

Uns allen wird seine liebe und sympathische Art in guter Erinnerung bleiben.

 

 

Foto: Walter Gärtner 2003 an seinem 80. Geburtstag


Blühende Gärten – damit es summt und brummt!

Gewinnspiel zum naturnahen Gärtnern

Haben Sie sich schon immer mal gefragt, was Sie selbst gegen das Insektensterben tun können? Es ist ganz leicht! Wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Garten so gestalten, dass Sie sich dort genauso wohlfühlen wie Tagpfauenauge, Erdhummel und Marienkäfer.  Mehr 

 

Zusammen für mehr Artenvielfalt!

 

Blühende Stauden, bunte Schmetterlinge und zwitschernde Vögel - klingt das nicht nach einem paradiesischen Garten? Und das alles mit nur wenig Aufwand oder Vorwissen. Mit unserem neuen Projekt "Blühende Gärten – damit es summt und brummt!" möchten wir dazu motivieren und beraten, solche kleinen Paradiese zu schaffen. Ob privater Garten oder gewerblich genutztes Gebiet: Auch die kleinste Fläche kann einen großen Beitrag leisten.

 

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10 einfache Praxis-Tipps, Blumensamentütchen und mehr Informationen zum Gewinnspiel.


Getreidefelder mit Bienen und Schmetterlingen

Die NABU-Gruppe Sachsenheim hatte zu einem Vortrag über das KraichgauKorn ins Kulturhaus eingeladen. NABU-Mitglied Jürgen Bothe hatte den Vortrag organisiert. Knapp 40 Menschen waren der Einladung gefolgt. Roland Waldi, 1. Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft KraichgauKorn, berichtete über die Anbaumethode als drittem Weg zwischen Bio-Anbau und konventionellem Anbau. „Auf unseren Getreidefeldern werden absolut keine Spritzmttel ausgebracht. Klatschmohn, Kornblume, Kamille und andere Ackerwildkräuter haben hier noch ein Zuhause und locken Bienen und Schmetterlinge an.“ Roland Waldi rechnet vor: „1 kg unseres Brotes sind 4 m² ungespritztes Getreide.“ Etwas ist dem Bauern sehr wichtig: „Die Landschaft sieht so aus, wie der Mensch dafür bezahlt!“ Wenn die Verbraucher nur die billigsten Lebensmittel einkaufen, habe der Bauer keine andere Möglichkeit als Blumen und Insekten aus den Feldern wegzuspritzen. Ein weiteres Credo der Erzeugergemeinschaft ist: „Wir sind in der Region für die Region, denn auch das gehört zum Umweltbewusstsein dazu. Lange Transportwege wollen wir ganz vermeiden.“

 
Glyphosat, Insektizide und Fungizide sind auf den Getreidefelder tabu. Bauer Roland Waldi findet es empörend, dass Glyphosat im konventionellen Ackerbau auch vor der Erntezeit eingesetzt wird, um eine gleichzeitige Reifung des Korn zu ermöglichen. Damit kein Bauer der Erzeugergemeinschaft schummeln kann, wird von der Aussaat bis zum Mehl auf Rückstände von Spritzmitteln durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen kontrolliert.

 
Der Verzicht auf Spritzmittel im Getreide wird durch die Fruchtfolgen-Wirtschaft und die mechanische Unkraut-Bearbeitung mit dem Striegel möglich. Im Wechsel von 4-5 Jahren werden Mais, Zuckerrüben, Winterweizen , Luzerne und Getreide angebaut. Hier muss Bauer Waldi ein Eingeständnis machen, das ihm schwer fällt. Er weiß über die Problematik des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, aber beim Maisanbau im Erosionsschutzgebiet, gehe es nicht ohne Glyphosat zu Beginn der Aussaat. Das sei die einzige Ausnahme. Auf ebenen Feldern könne man ganz auf Glyphosat verzichten. Während des Wachstums des Maises würde in der Erzeugergemeinschaft das Wildkraut dann wieder mechanisch bearbeitet. Roland Waldi hält Ehrlichkeit für sehr wichtig und macht eine weitere Einschränkung: die Hälfte des Saatgutes ist gebeizt, um einen Pilzbefall bei der Aussaat auszuschließen. Es würden aber mehr und mehr robuste Sorten eingesetzt.

 
Die Anbaumethode hat ihren Preis. Durchschnittlich werden nur 55 Doppelzentner Getreide pro Hektar geerntet statt 80 – 85 wie im konventionellen Anbau. Die Bauern müssen auch Ausfälle durch ungünstige Wetterbedingungen hinnehmen. Bauer Waldi graust jetzt noch in der Erinnerung. 2016 sei ein katastrophales Jahr gewesen, bei dem die Bauern ohnmächtig den zunehmenden Unkrautdruck und den Pilz-Befall auf den Blättern der Getreidepflanzen hinnehmen mussten. Dadurch gab es erschwerte Bedingungen bei der Ernte und einen geringeren Ertrag.

 
Wegen des geringeren Ertrags sei das Mehl teurer als konventionelles Mehl, was sich aber beim Brotpreis kaum bemerkbar mache.

 
Das KraichgauKorn ist mittlerweile in vielen Bäckereien zu kaufen, so auch in Großsachsenheim und Hohenhaslach. Interessierte können sich im Internet unter www.kraichgaukorn.de  genauer informieren.

 

Am 16. Juni 2018 veranstaltet die NABU-Gruppe Sachsenheim eine Besichtigungsfahrt zu Feldern der Erzeugergemeinschaft. Genaueres wird noch bekannt gegeben.

 

Blühende Landschaft im Altmühltal. Aufnahmen von 2007. So schön könnte es auch im Kirbachtal blühen.


Wildkräuter im Quark

Am 13. März war es soweit. Das kalte Wetter hatte das Wachstum der Frühjahrsblüher gehemmt und die NAJU-Kindergruppe musste bis dahin warten, um Wildkräuter zu sammeln und im Quark zu zubereiten.

 

Zu Beginn des Treffens befühlten die Kinder einen ausgestopften Dachs und erinnerten sich an die Besichtigung des Dachsbaus beim letzten Treffen.

 

Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärlauch und wilder Schnittlauch war den meisten bekannt. Aber behaartes Schaumkraut, Breitwegerich und Wiesenlabkraut kannten nur wenige. Alles wuchs auf dem Scheunengelände von Harald Gabriel, dem monatlichen Treffpunkt der Kindergruppe. Nach anfänglicher Skepsis schmeckte allen der Kräuterquark auf Baguette und der Leiter Christoph Kaup musste noch Nachschub holen, während Jürgen Bothe sich um die Kinder kümmerte.


NAJU-Kindergruppe ins 3. Jahr gestartet

Die Kindergruppe des NABU Sachsenheim ist erfolgreich ins Neue Jahr gestartet.

Nach den Sommerferien letzten Jahres musste die Gruppe etliche Plätze neu besetzen, da viele Kinder in die weiterführende Schule gegangen waren und aus Termingründen nicht mehr teilnehmen konnten. Die Gruppe ist nun mit 14 Kindern wieder voll besetzt. 8 Jungen und 6 Mädchen aus den 3. und 4. Klassen der Grundschulen versammeln sich einmal im Monat, um die Natur auf einem Scheunengelände am Rande von Hohenhaslach kennen zu lernen.

 

Gleich zu Anfang zeigten Christoph Kaup und Jürgen Bothe auf dem Gelände die vielfältigen Lebensmöglichkeiten für Vögel, Insekten, Fledermäuse, Eidechsen und Molche. Anschließend fanden die Kinder das Gesehene in einem Natur- Quizz wieder, bei dem für die ersten 3 Sieger Preise zu vergeben waren. Z.B. sollten die Kinder die Nistkästen für  Fledermäuse, Stare, Eulen, Meisen und Wildbienen aufzählen. Bei den Gruppenspielen wie der „Kuhstall“ oder Tierpantomimen ging es turbulent zu und alle hatten ihren Spaß. Derweil brieten im Holzofen die Äpfel, über die die Kinder dann herfielen.

 
Am 21. Februar war eigentlich die Herstellung von Wildkräuter-Quark geplant. Das kalte Wetter hat jedoch die Vegetation gestoppt. Stattdessen zog die Gruppe durch den Wald und erkundete einen Dachsbau. Vor allem die Teile eines Reh-Skeletts vor einem Dachs-Eingang sorgten für großes Interesse und Gesprächsstoff.

 
Beim nächsten Terminen im März wird die Herstellung von Wildkräuter-Quark nachgeholt und im April erkunden wir mit dem Amphibien-Experten der Stadt Sachsenheim Alois Danner einen kleinen Teich.


NABU-Kinderferienprogramm 2017

Auch dieses Jahr bot der NABU wieder für das Sommerferienprogramm der Stadt Sachsenheim „Naturerleben am Bach an“. Christoph Kaup und Jürgen Bothe vom NABU Sachsenheim hatten 10 gespannte und fröhliche Kinder vor sich. Ein Junge war schon zum zweiten Mal dabei.

 
Die vier Jungen und sechs Mädchen ertasteten in einem Waldstück mit verbundenen Augen eingehend jeweils einen Baum, denn sie wurden anschließend weggeführt und mussten ihren Baum mit offenen Augen wieder finden. Am Kirbach gab es ein Blätter-Memory. Christoph Kaup hatte Blätter von Bäumen und Sträuchern entlang des Waldsaums abgeschnitten. Die Kinder sollten in kleinen Gruppen ihrerseits dieselben Blätter pflücken. Obwohl es neun verschiedene Sträucher und Bäume waren, erledigten alle Kinder diese Aufgabe.

 
Höhepunkt war die Kirbach-Durchquerung und die anschließende Besichtigung des Dachsbaus. Gerne wären die Kinder in einen der acht großen Eingänge hinein gekrochen und hätten das ca. 80 Meter lange und mehr als 20 Meter breite Röhrensystem erkundet.

 
Auf dem Rückweg war die Aufregung groß. Zwei Mädchen hatten eine Blindschleiche gesehen. Christoph Kaup fing sie und einige Kinder trauten sich, die Echse in die Hand zu nehmen, nachdem sie sich überzeugt hatten, dass das Tier keine gefährliche Schlange war.


Bach-Putzete der Gemeinschaftschule

Naturerlebnistag am Kirbach

Am 27.3.2017 leitete Christoph Kaup einen Vormittag bei der Kirbach-Putzete der Klassen 5 der Gemeinschaftsschule Sachsenheim. Er zeigte den Kindern, welche interessanten Tiere und Pflanzen am Kirbach leben. Höhepunkt war eine Durchquerung des Kirbachs und die Besichtigung eines Dachsbaus. Aber auch Blätter-Memory und Besichtigung von Bussard-Horsten weckte das aufmerksame Interesse der Kinder.


Teilnehmer werden bei kühlem Wetter belohnt

Eine der vogelkundliche Führungen fand am 1. Mai 2017 statt.

Trotz regnerischem und kühlem Wetter fanden sich am 1. Mai 17 Personen beim Geigersberg in Ochsenbach ein, um mit Christoph Kaup auf eine spannende Vogelführung zu gehen. Zur Belohnung für die Ausdauer der Teilnehmer zeigten sich Wanderfalke, Rotmilan, Schwarzmilan und Turmfalke und waren mit ihren Flugkünsten gut zu beobachten. Auch Gartenrotschwanz, Wendehals, Waldlaubsänger, Goldammer und viele andere Vögel trotzen dem Wetter und waren gesanglich zu hören. Nur der Baumpieper auf dem Ochsenbacher Eichwald ließ sich durch den kalten Wind einschüchtern und verzichtete auf seinen Singflug.


Vermehrt Misteln in Streuobstbeständen

Ein neues NABU-Infopapier klärt auf

Während die Mistel in früheren Zeiten eine verehrte, wertvolle und oft auch seltene Pflanze war, stellt sie heute in einigen Regionen Deutschlands eine Gefahr für Obstbäume dar. Ein NABU-Infopapier informiert über die Ausbreitung der Laubholzmistel und den Umgang mit ihr.

Der NABU-Bundesverband hält auf seiner Homepage viele Informationen und das NABU-Infopapier bereit.


Reinigung der Nistkästen für Wasseramseln

Im August reinigten Christoph Kaup und Harald Gabriel die unter vielen Brücken über den Kirbach angebrachten Nistkästen für Wasseramseln. Sie mussten feststellen, dass einige der Nistkästen mittlerweile abgebrochen oder kaputt sind. Fest eingeplant ist, diese in der nächsten Zeit zu erneuern. Die Wasseramsel brütet schon seit 2008 nicht mehr in den Nistkästen. Auch dieses Jahr waren keine Nester von Wasseramseln zu finden. Die Nester sind leicht von anderen Vogelnestern zu unterscheiden. NABU-Vogelexperte Christoph Kaup geht davon aus, dass keine Wasseramseln mehr am Kirbach existieren. Da die Wasseramsel selten außerhalb des Baches fliegt und deshalb am schlecht einsehbaren Kirbach schwer zu beobachten ist, kann Kaup aber doch nicht ausschließen, dass der Vogel noch an anderen Stellen brütet.

 

Der NABU bittet um Mitteilung, wenn jemand eine Wasseramsel am Kirbach beobachtet. Das Nistangebot wurde jedoch von anderen Vögeln gut angenommen und leistete wertvolle Dienste. Die 10 intakten Kästen enthielten alle Vogelnester. 3 Nester hatte der Zaunkönig gebaut, 1 gehörte einem Amselpärchen und die 6 anderen dienten Bachstelze, Gebirgsstelze und Meisen zur Jungenaufzucht. Die Reinigung der Nistkästen ist wichtig, weil in den Nestern viele Parasiten hocken, die der Gesundheit der kleinen Vogelkinder schwer schaden können.


NABU Sachsenheim investiert in neue Amphibien-Schutzzäune

Die Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung.

Die NABU-Gruppe Sachsenheim ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Amphibienwanderung.  Obwohl die Schutzmaßnahmen noch laufen, zeichnet sich bereits ein Rekord Jahr ab. Stand 04.04.2016 haben wir am Zaunabschnitt beim Langmantel über 5500 Kröten gezählt, so viele wie noch nie.

Nach Abschluss der Aktion werden wir hier noch weitere Bilder und Informationen bereitstellen.

 

Zur Amphibienwanderung haben wir eine Pressemitteilung an die Bietigheimer Zeitung gesendet.  Sie ist in diesem Wortlaut am 07.04.2016 erschienen:

"Die neuen Amphibien-Schutzzäune haben sich schon bewährt", freut sich Martin Buck, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Sachsenheim. Die Mitgliederversammlung hatte bereits 2015 beschlossen, neue Schutzzäune zu kaufen, da die alten verschlissen waren und an einigen Stellen Kröten hindurchkommen konnten. Mit über 1000 Euro besorgte der Verein aus seiner Klubkasse die neuen Zäune.


Schon im März hat die Stadt Sachsenheim sie aufgebaut. Dieses Jahr begann die Krötenwanderung aufgrund der kalten Nächte relativ spät. Buck hoffte zunächst, dass mindestens so viele Amphibien gezählt werden können wie letztes Jahr. Da waren es 1800 gewesen, Tendenz fallend. Doch in diesem Jahr wurden schon mehr als 3800 Erdkröten über die Straße getragen (Stand: 31. März).


"Ohne die Amphibienschutzaktionen der Stadt Sachsenheim und des Nabu Sachsenheim wären Frösche und Kröten in unserem Gebiet vom Aussterben bedroht", ist Martin Buck überzeugt und erklärt: "Erdkröten brauchen länger als eine Viertelstunde, bis sie zum Beispiel die Landstraße zwischen Sachsenheim und Hohenhaslach überquert haben. In der Zeit sind sie überfahren oder vom Luftdruck der vorbeifahrenden Autos getötet worden." Der Verkehr auf den Straßen habe massiv zugenommen. Oft blieben die Erdkröten in kühlen Nächten auch auf den Straßen sitzen, um sich aufzuwärmen.


Weitere Maßnahmen: Über die Nacht wird der Heinzenberger Weg gesperrt. Beim Aussiedlerhof Langmantel und beim Kirbachhof wandern die Kröten entlang der aufgebauten Schutzzäune und fallen in die eingegrabenen Eimer. Morgens, und an starken Wandertagen beim Langmantel auch abends, werden sie herausgeholt und über die Straße getragen. All das ist die Aufgabe von zehn bis zwölf Ehrenamtlichen. Große Sorgen bereitet den Naturschützern aber die Wechselkröte. Sie sei im Kirbachtal fast verschwunden. Noch vorhanden seien hingegen der bedrohte Laubfrosch und die selten gewordene Gelbbauchunke.


Ferienprogramm mit dem NABU

Kinder überraschen mit guten Naturkenntnissen

„Das ist ein Feldahorn“, wusste Marie, „eine Hainbuche“ rief Marcel. Naturschutzwart Christoph Kaup zeigte beim Sommerferienprogramm des NABU Sachsenheim die Blätter von 7 Bäumen und Sträuchern und war überrascht über die guten Naturkenntnisse der Teilnehmer. Eifrig suchten 13 Kinder den Ufersaum des Kirbachs ab, um dort die zugehörigen Pflanzen zu entdecken. Die Blätter der Hainbuche waren schwierig zu finden, weil sie sehr den Blättern des Haselnuss-Strauches ähneln. Auch das Pfaffenhütchen war keine leichte Aufgabe, da die Sträucher nur sehr wenige der charakteristischen roten Früchte trugen. 
Die Rast auf der Wiese beim Wasserhäuschen war für NABU-Vorstandsmitglied Kaup eine willkommene Gelegenheit Federn von Mäusebussard, Fasan, Eichelhäher, Schleiereule und Specht zu zeigen. Auch hier bewiesen einige Kinder erstaunliche Kenntnisse im Bestimmen.
Der Eisvogel ist sicher die spektakulärste Brutvogelart am Kirbach. Christoph Kaup zeigte Bilder dieses wunderschönen Vogels und führte die Kinder zur nahen Eisvogel-Brutwand, an der etliche Brutröhren des Eisvogels zu sehen waren, die dieser im Laufe von Jahren gegraben hatte.
„Puh wie kalt“ schrien die Kinder als es an das Durchqueren des Kirbachs ging. Teils vorsichtig teils wagemutig wateten sie durch Schlamm und über Steine. Anschließend ging es zur Besichtigung eines riesigen Dachsbaus mit vielen Eingängen. Die teils sehr großen Eingänge mit den deutlich zu sehenden Rutschen, auf denen der Dachs in sein unterirdisches Reich gelangt, erstaunten die Kinder. „Der Dachsbau ist schon seit vielen Jahren bewohnt und beherbergt in der Regel mehrere Dachsgenerationen“ erklärte Kaup. Leider dürfe er immer noch ganzjährig bejagt werden, obwohl er ziemlich selten geworden sei.
Noch einmal musste mit Gejohle der Kirbach durchwatet werden, bis dann nach 2,5 Stunden alle wohlbehalten am Parkplatz ankamen und von Christoph Kaup noch mit NABU-Infomaterial versorgt wurden.



NABU-Sachsenheim aktiv im Internet

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Über die Statistik der Seitenzugriffe, können wir feststellen, welche Seiten am häufigsten genutzt werden. In den letzen Monaten waren dies folgende Seiten:

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NABU-Archiv

Rückblick auf unsere Naturschutzarbeit

Wer für die Natur aktiv ist, sollte das auch anderen mitteilen. Deshalb haben wir ein Archiv erstellt und sammeln darin Informationen über Aktivitäten der NABU-Gruppe Sachsenheim.

 

Es gibt hier auch Pressemitteilungen, mit denen wir die Öffentlichkeit über unsere Arbeit informiert und auch Probleme im Naturschutz angesprochen haben.

 

Somit erhalten Sie einen schnellen Einblick in unsere Vereinsarbeit.

  

 Rückblick 2015

 Presseberichte 2015