
Seit Jahren schon setzt sich die NABU Gruppe Sachsenheim für die Amphibien ein. Dabei betreuen wir die Abschrankung auf dem Heinzenberger Weg, die in der Zeit von März bis April je nach Witterung über ca. 6-8 Wochen über Nacht geschlossen werden muss.
Zudem unterstützen wir auch die untere Umweltbehörde mit Herrn Ali Danner, indem wir bei der Betreung der Ampibienzäune mithelfen.
Wenn keine Untertunnelung der Straße vorhanden ist, werden in regelmäßigen Abständen Eimer eingegraben, die es dann jeden morgen zu leeren gilt. Die gesammelten Amphibien, meist Erdkröten werden
dann über die Straße getragen und in ein naheliegendes Gewässer gebracht.
Somit entkommen Sie einem sicheren Tod durch das Überfahren von Autos.
Jedes Jahr werden unzählige Tiere getötet – selbst dann, wenn sie gar nicht direkt von einem Auto erfasst werden. „Ab einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde ist der Luftdruck von heranfahrenden Fahrzeugen für Amphibien zu groß. Frösche und Kröten sterben einen grauenvollen Tod, da ihre inneren Organe platzen“, erklärt Martin Buck. Autofahrer bittet er deshalb eindringlich, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. „Auch wenn es schwer fällt: Fahren Sie weniger als 30 Stundenkilometer. Nur Slalom zu fahren, bringt gar nichts.“
Aktueller Bericht zur Amphibienschutaktion 2026
Informationen über den Verlauf der Amphibienaktion in den zurückliegenden Jahren findet ihr hier: